ONKOLOGIE

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Dekubitus Aufliegegeschwür (z.B. bei anhaltender Bettlägigkeit von Patienten und Querschnittgelähmten)
Dendritische Zellen spezialisierte Form weißer Blutzellen, die Antigene so präsentieren, dass das Immunsystem sie als fremdartig erkennt.
Depotpräparate Medikamente, die unter die Haut oder in einen Muskel gespritzt werden. Diese werden dann über einen längeren Zeitraum ins Blut aufgenommen. Die Wirkung kann dann über Wochen und sogar Monate anhalten.
Dermatologie Teilgebiet der Medizin, das sich mit Geschlechts- und Hautkrankheiten befasst
Desmoid langsam wachsendes, nicht metastasierendes Bindegewebsgeschwulst
Diagnostik Gesamtheit der Untersuchungen, die der Feststellung einer Erkrankung dienen
Diaphanographie bzw. Diaphanoskopie Durchleuchtung der Brust mit hellem Licht, um Prozesse in den Geweben sichtbar zu machen; auch Transillumination genannt.
Diarrhö Durchfall
DIEP Flap Deep Inferior Epigastric Artery Perforator Flap; ein ellipsenförmiges Gewebeteil wird, ohne dabei Muskulatur zu opfern, mitsamt Blutgefäßen aus der Bauchdecke entnommen und, entsprechend geformt, anstelle der entfernten Brust eingesetzt.
Differenzierung Maß für den Ausreifungsgrad von Tumorzellen im Vergleich zur normalen Zellstruktur. Gut differenzierte" Tumorzellen sind den normalen, reifen Zellen vergleichsweise ähnlich. "Undifferenzierte" Krebszellen hingegen weisen kaum noch Ähnlichkeiten mit dem Ursprungsgewebe auf (Grading). "
Differenzierungsgrad Hinweis auf höchstwahrscheinliche Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors; beim Prostatakarzinom wird das Gleason´sche Graduierungssystem verwendet
Dilatation Aufweitung einer Öffnung oder eines Hohlraums; z. B. Die Dilatation der Scheide bei Narbenbildung nach einer Bestrahlung
Diphosphonate Substanzen, die sich an die Mineralsubstanz des Knochens anlagern und dadurch die knochenabbauenden Zellen hemmen, die für die Knochenauflösung bei Skelettmetastasen verantwortlich sind.
Dissektion Herausschneiden von Weichteilen in einem Stück
DNS/DANN DesoxyriboNukleinSäure (englisch: DesoxyriboNucleinAcid); bildet bei den meisten Lebewesen (ausgenommen manche Viren) das genetische Erbgut; Träger der genetischen Information eines Lebewesens
Donor Spender; z.B. Organ- oder Zellspender bei Transplantationen
Doppelbefundung Beurteilung von Untersuchungsergebnissen, z.B. durch zwei verschiedene Ärzte unabhängig voneinander.
Dosisintensivierung Erhöhung der Dosis mit dem Ziel, eine bessere Wirksamkeit zu erreichen
Drainage Ableitung krankhafter oder vermehrter natürlicher Körperflüssigkeiten nach außen
Dünndarm Teil des Verdauungstrakts, der zwischen Magen und Dickdarm liegt
Duktus ein kleiner Kanal (Gang) in der Brust, durch den die Milch vom Drüsenkörper (Lobulus) zur Brustwarze fließt
Duktuskarzinom Krebsprozess, beginnt in einem Milchgang
Duktus-Karzinom in situ (DCIS) atypische Zellen, die nur in der Gangauskleidung wachsen. Diese Zellen breiten sich nicht außerhalb des Milchgangs in anderem Gewebe der Brust aus.
Dumping-Syndrom Symptomkomplex intestinaler Beschwerden in Folge einer Magenkrebsoperationen
Duodenum Zwölffingerdarm
Dysplasie, dysplastisch allgemein: Fehlbildung; feingeweblich: Dysplasien können auch Krebsvorstufen sein.